Bei strahlendem Frühlingswetter starteten wir mit 20 Wanderbegeisterten unsere Wanderung in LE-Stetten. Schon zu Beginn wurden wir mit einem außergewöhnlichen Blick auf den Flughafen überrascht, wo die startenden und landenden Flugzeuge fast zum Greifen nah erschienen.
Weiter führte uns der Weg durch den Schönbuch zur keltischen Viereckschanze, auf der wir ein Stück entlang gingen. Dieses geheimnisvolle Relikt aus vergangener Zeit faszinierte uns alle. Anschließend ging durch den Wald ins Siebenmühlental, das seinen Namen einer urkundliche Erwähnung von 1383 verdankt. Oberhalb des mäandernden Reichenbachs wanderten wir durch den ruhigen Teil des Tals. Nach einem etwas steileren Anstieg erreichten wir schließlich unser nächstes Ziel: den idyllisch gelegenen Bärensee, der 1970 künstlich angelegt wurde und heute als Landschafts- und Naturschutzgebiet eine besondere Bedeutung hat.
Den gelungenen Abschluss unserer Wanderung bildete die Einkehr im Wanderheim des SAV Stetten. Bei leckerem Kuchen und einer Tasse Kaffee ließen wir den Tag in geselliger Runde ausklingen.
Archiv für das Jahr: 2026
Bericht Jahreshauptversammlung, 07.02.2026
Bei der Jahreshauptversammlung des Albvereins Ohmenhausen konnte die Vorstandschaft rund 30 Mitglieder begrüßen. Die Versammlung begann musikalisch mit Klaviermusik und Gesang. Nach dem Gedenken an die im vergangenen Jahr verstorbenen Mitglieder folgten Grußworte aus dem Gau durch Doris Sauter. Dabei wurde über aktuelle Entwicklungen im Hauptverein informiert. Ein besonderer Punkt waren die Ehrungen langjähriger Mitglieder. Für 25 Jahre wurde Winfried Bischof und für 40 Jahre Elke Kronenthaler, Ulrike Benz, Ursula Handel, Jochen Maier, Monika Rohrer und Michael Rohrer geehrt. Für 75 Jahre Vereinstreue wurden Roland Maier, Ludwig Digel und Werner Digel ausgezeichnet. Der Verein dankte besonders Roland Maier für sein langjähriges Engagement i
n der Ortsgruppe und den Jubilarinnen und Jubilaren für ihre langjährige Treue zum Schwäbischen Albverein.
Im Jahresbericht des Vorstandsteams wurde über zahlreiche Sitzungen, Vereinsaktivitäten und Veranstaltungen informiert. Dazu zählten unter anderem viele schöne und erlebnisreiche Wanderungen, die Mitwirkung bei der Markungsputzete sowie regelmäßige Stammtische und Handarbeitsnachmittage. So berichtete der Wanderwart, dass im Jahr 2025 an 7 Wanderungen durchschnittlich 16 Personen teilgenommen hatten. Insgesamt wurden bei Wanderungen zwischen 5 und 20 km von den TeilnehmerInnen rund 1.794 km erwandert.
Das neue Programm für 2026 umfasst 14 Veranstaltungen, die die Bandbreite des Vereins zeigen. Neben Wanderungen in verschiedenen Schwierigkeitsgraden gehören auch eine E-Bike-Tour, gemeinsames Kegeln und eine Sternwanderung mit den Nachbarortsgruppen zum Angebot. Mitglieder und Gäste sind herzlich eingeladen.
Der Wegewart berichtete über das Wegenetz, welches sich insgesamt in gutem Zustand befindet und im vergangenen Jahr gepflegt und neu beschildert wurde. Der Kassenbericht zeigte eine solide Finanzlage. Die Kassenführung wurde geprüft und als einwandfrei bestätigt. Vorstand und Kassiererin wurden anschließend einstimmig entlastet.
Ein Rückblick auf das Wanderjahr mit Bildern rundete den offiziellen Teil ab. Unter „Verschiedenes“ wurde unter anderem auf die nächste Markungsputzete, die neue Vereins-Homepage (ohmenhausen.albverein.eu) sowie die nächsten Veranstaltungen hingewiesen. Nach dem offiziellen Ende der Versammlung klang der Abend bei Musik und einem gemeinsamen Essen in geselliger Runde aus.
Über die Wegearbeit im Albverein
Wegearbeit: Unsere Wegewarte und Wegepaten kümmern sich um den Unterhalt, die Markierung und Beschilderung von gut 19.000 Kilometer Wanderwegen zwischen Taubertal und Bodensee.
Hier das Video über die Arbeit der Wegewarte im Albverein.
Film: Günter Mauderer
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Pizzawanderung N°18, 25.01.2026
Traditionell startete die Wandergruppe des Albvereins Ohmenhausen ins Wanderjahr mit einer Pizzawanderung. Diese führt in diesem Jahr auf den Tübinger Spitzberg.
Die erste sportliche Herausforderung war der Aufstieg auf den Tübinger Schlossberg zum Bismarckturm. Dieser wurde 1907 erbaut, ist 16 Meter hoch und besteht aus Tuff- und Sandstein aus der Umgebung.
Weiter ging es über den Spitzberg vorbei an kleinen Tafeln mit romantischen Gedichten von Ludwig Uhland. Trotz des nebligen Wetters genossen wir die besondere Stimmung im Wald. So gelangten wir zur Wurmlinger Kapelle. Auch wenn die Aussicht durch den Nebel von dieser Erhöhung etwas eingeschränkt war, machte gerade das den Reiz des Tages aus. Für den Rückweg nahmen wir den Weg durch den alten Weinberg, vorbei am Hirschauer „Hirsch“ und spazierten anschließend am Neckar entlang zum Parkplatz. Insgesamt legten wir 12 Kilometer in etwa 3,5 Stunden zurück.
Nach dem Spaziergang ließen wir den Tag bei einem gemütlichen Pizzaessen im Vereinszimmer ausklingen. Die Stimmung war entspannt und heiter. Trotz des Nebels war es ein rundum schöner Nachmittag, der uns mit Natur, Bewegung und Gemeinschaft belohnte – ein gelungener Auftakt in das neue Wanderjahr!




